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Innovative Lernmaterialien

Lernbausteine

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Lernbausteine

Materialien für individualisiertes Lernen

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Unsere Lernbausteine kommen in individualisierten Lernarrangements wie Lernbüros oder Lernateliers zum Einsatz. Sie ermöglichen Schüler*innen die selbstständige Erarbeitung von Lerninhalten. Schüler*innen können die Lernbausteine in ihrem individuellen Tempo und mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung bearbeiten. Die Lehrenden haben Zeit, sich auf persönliche Hilfestellungen zu konzentrieren.

Projektlink

Zeitrahmen

seit Mai 2016

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ)
Lipura Verlag

Entstehungskontext

Werdegang der Lernbausteine

Die Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) arbeitet seit 12 Jahren mit Lernbüros. Hierfür haben die Lehrer*innen der Schule Materialien, sogenannte Lernbausteine entwickelt. Aufgrund des steigenden Interesses anderer Schulen an dem Format, entstand die Idee, die bestehenden Lernbausteine professionell weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit einer Entwickler*innen-Gemeinschaft von Lehrkräften haben wir Lernbausteine für Deutsch, Mathematik und Englisch ausgearbeitet, prototypisch umgesetzt und getestet. Im Frühjahr 2016 konnten wir den Lipura Verlag als Kooperationspartner gewinnen, um die Lernbausteine professionell produzieren und vertreiben zu können.

Die Herausforderung

Wie können wir Schulen und Lehrkräfte dabei unterstützen, individualisierte Lernumgebungen umzusetzen?

Unsere Umsetzung

Inspiration und Unterstützung bieten

Immer mehr Schulen wollen individualisierte Lernumgebungen umsetzen, da sie den Anforderungen heterogener Lerngruppen gerecht werden möchten. Dies stellt sie vor die Herausforderung, Materialien zu erstellen, die zu den Erfordernissen einer lernerzentrierten Lernumgebung passen. Unsere Lernbausteine helfen den Schulen, anzufangen und bieten Inspiration für die Erstellung eigener Materialien. Sie sind als »Lernreisen« konzipiert, mit deren Hilfe sich Lernende die jeweiligen Inhalte eigenständig erarbeiten können. Eine Lernreise besteht aus mehreren Stationen, an denen die Inhalte anschaulich aufbereitet zur Verfügung stehen. Verschiedene Interaktionsmöglichkeiten, wie Methoden, Spiele und Aufträge, ergänzen diese und eröffnen den Raum für Übung sowie für ein vertiefendes Verständnis.

»Aus Impulsen einzelner innovativer Schulen entstanden, möchten wir das Konzept des individualisierten Lernens verbreiten und allen Schulen zugänglich machen, um eine neue Lernkultur zu ermöglichen.«

Evangelische Schule Berlin Zentrum

Zukunftsforschung in der Schule

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Zukunftsforschung in der Schule

Wie wollen und werden wir in Zukunft leben?

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Fünf »Zukunftsboxen« zu den Themen »Die Zukunft der Arbeit | der Städte | der Gesundheit | der Energie | der Ernährung« ermöglichen Schüler*innen der Klassenstufen 7–10 die Begegnung mit Herausforderungen der Zukunft und stellen methodische Werkzeuge zur Verfügung, um sich mit diesen aktiv auseinanderzusetzen. Die Materialien wurden in Kooperation mit den Zukunftsforschern des Futurium entwickelt.

Projektlink

Zeitrahmen

17 Monate
(Mai 2017 – Okt. 2018)

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Futurium gGmbH

Entstehungskontext

Verantwortlich die Zukunft mitgestalten

Noch nie hat sich die Welt so schnell verändert wie heute. Manches was gestern noch als Science-Fiction galt, ist heute bereits Wirklichkeit. Neue Technologien, Genom-Editierung oder Robotik halten Einzug in unseren Alltag. Gleichzeitig sind wir mit den Folgen der Industrialisierung konfrontiert. Klimawandel, das Verschwinden von Lebensräumen sowie das Artensterben bedrohen die Grundlagen unserer Existenz. Alle diese Veränderungen schaffen Unsicherheit. Jugendliche stellen sich berechtigterweise die Frage: Wie werde und wie will ich in Zukunft leben? Schule hat den Auftrag, Kindern und Jugendliche auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten. Daher ist der Umgang mit der Zukunft wichtig. Die Zukunftsboxen bieten hierfür Materialien und Konzepte.

Die Herausforderung

Wie können wir Schüler*innen inspirieren und befähigen, sich kreativ und aktionsorientiert mit komplexen Zukunftsthemen auseinanderzusetzen und eigene Antworten auf die großen Zukunftsfragen der Menschheit zu finden?

Unsere Umsetzung

Unser Materialkoffer für Zukunftsforscher*innen

Die »Zukunftsboxen« greifen Inhalte der Ausstellung des Futuriums auf, das 2019 eröffnet wird. Innovative Methoden aus Zukunftsforschung und Design Thinking sind Bestandteile der Materialien und der dazugehörigen Workshopkonzepte. Eine Zukunftsbox besteht aus unterschiedlichen Kartensets, die Informationen und Arbeitsmaterialien beinhalten sowie verschiedene Anleitungen zur Anwendung von Zukunftsmethoden. Für Lehrkräfte wurde ein Leitfaden für den Einsatz der Zukunftsboxen erstellt. Hier finden diese alle notwendigen Informationen und Hilfestellungen, um verschiedene Lernformate umzusetzen. Diese sind sowohl für Einheiten von 90 Minuten als auch für Projekttage ausgearbeitet. Alle Materialien sind Open Educational Resources und können über das Futurium bezogen werden.

Digital Literacy Lab

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Digital Literacy Lab

Mit neuen Technologien die Welt gestalten

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Das Digital Literacy Lab entwickelt innovative Lerneinheiten, die Lehrkräften Inspiration und Hilfestellungen bieten, um Nachhaltigkeitsthemen und digitale Werkzeuge im Unterricht zu verankern. Sie kombinieren den Einsatz digitaler Werkzeuge mit Nachhaltigkeitsthemen. Video-Tutorials und Downloadmaterial ermöglichen es diese unkompliziert umzusetzen. Die Materialien sind als Open Educational Resources kostenfrei verfügbar. Unterstützt wird das projekt durch den »Sonderpreis Digitale Bildung« der Google Impact Challenge.

Projektlink

Zeitrahmen

2 Jahre
Aug. 2018 – Sep. 2020

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Workshops und Fortbildungen

Partner

JUNGE TÜFTLER
TüftelAkademie
Google Impact Challenge

Entstehungskontext

Mehr als Selfie-Time und digitaler Konsum

In einer Welt, die durch digitale Medien und computerbasierte Systeme bestimmt wird, kommt auch Schule nicht umhin, sich damit auseinanderzusetzen – schließlich werden diese die Zukunft der Schüler*innen von heute maßgeblich prägen. Wir engagieren uns dafür, dass Schüler*innen nicht nur Konsument*innen digitaler Technologien sind. Wichtig ist uns, dass sie diese verstehen und kritisch hinterfragen können sowie ein Bewusstsein dafür bekommen, wie sie diese nutzen können, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. Unsere Lernformate eröffnen die Möglichkeit, Antworten auf eigenen Fragen zu finden und den Herausforderungen mit Lösungsvorschlägen zu begegnen.

Die Herausforderung

Wie können wir dafür sorgen, dass Jugendliche digitale Werkzeuge verstehen und anwenden können, um die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mitzugestalten?

Unsere Umsetzung

Roboter treffen auf Nachhaltigkeitsthemen

Das Digital Literacy Lab (DLL) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Education Innovation Lab, dem gemeinnützigen Unternehmen JUNGE TÜFTLER und der TüftelAkademie. Die drei Organisationen bringen ihre Expertise zu innovativen Lernumgebungen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Tüfteltechnologien ein. Schüler*innen werden im Rahmen des DLL mit Programmierumgebungen, Mikrocontrollern, Robotern oder Virtual-Reality-Anwendungen vertraut gemacht und gestalten mit diesen eigene Lösungen im Rahmen der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Konzepte hierfür werden gemeinsam mit sechs ausgewählten Schulen entwickelt und getestet. Ziel ist es, die Ergebnisse für alle interessierten Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen. Die entwickelten Lernformate werden in Form von Video-Tutorials und Anleitungen auf der Website der TüftelAkademie veröffentlicht.

»Ich wusste gar nicht, dass so was möglich ist. Das klingt wie eine entfernte Zukunft. Total cool! Und man würde im Projekt dann echt kennenlernen, wie das geht?«

Kommentar zur Technologie CoSpaces

Werkzeugkiste Lernbüro

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Werkzeugkiste
Lernbüro

Individualisierte Lernarrangements umsetzen

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Die Umsetzung individualisierter Lernarrangements erfordert spezifische Voraussetzungen auf verschiedenen Ebenen. Neben der Erstellung von Materialien, die Schüler*innen die selbstständige Erarbeitung von Inhalten ermöglichen (siehe Lernbausteine), gilt es auch entsprechende Organisationsstrukturen, die räumliche Gestaltung, Navigationshilfen sowie ein neues Rollenverständnis der Lehrkräfte mitzudenken. Unsere »Werkzeugkiste Lernbüro« versammelt hierzu Information und Hilfestellungen auf Basis der Erfahrungen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ).

Projektlink

Zeitrahmen

3 Monate

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Evangelische Schule Berlin Zentrum
Schule im Aufbruch

Entstehungskontext

Vom lehrerzentrierten Unterricht zur lernerzentrierten Lernumgebung

Immer mehr Schulen wollen individualisierte Lernumgebungen umsetzen, da sie mit zunehmend heterogenen Lerngruppen arbeiten müssen. Individualisierte Lernsettings umzusetzen bedeutet jedoch eine grundlegende Umgestaltung vom tradierten lehrerzentrierten Unterricht zu einer lernerzentrierten Lernumgebung. Dies ist mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Viele Schulen suchen nach Inspiration und Best Practice. Da die ESBZ bereits seit vielen Jahren Lernbüros umsetzt, gibt es großes Interesse an ihren Erfahrungen. Um Interessierten den Einstieg zu erleichtern, haben wir das Wissen von erfahrenen Lernbüro-Lehrer*innen der ESBZ zusammengetragen und in einem Kartenset in Form von Information und Hilfestellungen aufbereitet.

Die Herausforderung

Wie können wir Schulen und Lehrkräfte dabei unterstützen, bestmögliche Informationen und Hilfestellungen zur Umsetzung von Lernbüros zu bekommen?

Unsere Umsetzung

Erfahrungen und Empfehlungen aus der Praxis

Lernbüros zu etablieren ist eine komplexe Aufgabe. Auf vielfältigen Ebenen müssen Arbeitsvoraussetzungen geschaffen werden. Neben den Lernmaterialien müssen die räumliche Gestaltung sowie Regeln im Lernbüro definiert werden. Die Begleitung der individuellen Lernprozesse durch die Lehrkräfte bedarf einer spezifischen Struktur, wie z. B. eines Tutor*innen-Systems. Navigationshilfen wie Logbücher oder regelmäßige Gespräche zur persönlichen Zielsetzung helfen bei der Strukturierung der individuellen Lernprozesse. Unsere »Werkzeugkiste Lernbüro« versammelt in einem Kartenset alle Aspekte der Umsetzung und bietet einen Gesamtüberblick auf Basis der gewonnenen Erfahrungen an der ESBZ. Somit können interessierte Lehrkräfte einen schnellen Überblick gewinnen, sich inspirieren lassen und in die Umsetzung einsteigen.