All Posts By

EILadmin

Lernbausteine

By | Innovative Lernmaterialien | No Comments

Lernbausteine

Materialien für individualisiertes Lernen

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Unsere Lernbausteine kommen in individualisierten Lernarrangements wie Lernbüros oder Lernateliers zum Einsatz. Sie ermöglichen Schüler*innen die selbstständige Erarbeitung von Lerninhalten. Schüler*innen können die Lernbausteine in ihrem individuellen Tempo und mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung bearbeiten. Die Lehrenden haben Zeit, sich auf persönliche Hilfestellungen zu konzentrieren.

Projektlink

Zeitrahmen

seit Mai 2016

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ)
Lipura Verlag

Entstehungskontext

Werdegang der Lernbausteine

Die Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) arbeitet seit 12 Jahren mit Lernbüros. Hierfür haben die Lehrer*innen der Schule Materialien, sogenannte Lernbausteine entwickelt. Aufgrund des steigenden Interesses anderer Schulen an dem Format, entstand die Idee, die bestehenden Lernbausteine professionell weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit einer Entwickler*innen-Gemeinschaft von Lehrkräften haben wir Lernbausteine für Deutsch, Mathematik und Englisch ausgearbeitet, prototypisch umgesetzt und getestet. Im Frühjahr 2016 konnten wir den Lipura Verlag als Kooperationspartner gewinnen, um die Lernbausteine professionell produzieren und vertreiben zu können.

Die Herausforderung

Wie können wir Schulen und Lehrkräfte dabei unterstützen, individualisierte Lernumgebungen umzusetzen?

Unsere Umsetzung

Inspiration und Unterstützung bieten

Immer mehr Schulen wollen individualisierte Lernumgebungen umsetzen, da sie den Anforderungen heterogener Lerngruppen gerecht werden möchten. Dies stellt sie vor die Herausforderung, Materialien zu erstellen, die zu den Erfordernissen einer lernerzentrierten Lernumgebung passen. Unsere Lernbausteine helfen den Schulen, anzufangen und bieten Inspiration für die Erstellung eigener Materialien. Sie sind als »Lernreisen« konzipiert, mit deren Hilfe sich Lernende die jeweiligen Inhalte eigenständig erarbeiten können. Eine Lernreise besteht aus mehreren Stationen, an denen die Inhalte anschaulich aufbereitet zur Verfügung stehen. Verschiedene Interaktionsmöglichkeiten, wie Methoden, Spiele und Aufträge, ergänzen diese und eröffnen den Raum für Übung sowie für ein vertiefendes Verständnis.

»Aus Impulsen einzelner innovativer Schulen entstanden, möchten wir das Konzept des individualisierten Lernens verbreiten und allen Schulen zugänglich machen, um eine neue Lernkultur zu ermöglichen.«

Evangelische Schule Berlin Zentrum

Kunstlabore

By | Individuelle Projektbegleitung | No Comments

Kunstlabore

Methodische und inhaltliche Begleitung eines Projektes zur Förderung von kulturellen Bildungsprojekten an Schulen

Individuelle Projektbegleitung

Auf
einen
Blick

Das Projekt »Kunstlabore« hat das Ziel, qualitätsvolle kulturelle Bildungsprojekte an Schulen umzusetzen. Dies geschieht im Dialog mit Künstler*innen verschiedener Sparten und mit Lehrkräften. Wir haben diesen Prozess methodisch unterstützt und die Entwicklung von Konzepten, Formaten und Materialien begleitet. Entstanden ist eine digitale Plattform, auf der die Kunstlabore ihre Expertise im Bereich »kulturelle Bildung« öffentlich zur Verfügung stellen.

Projektlink

Zeitrahmen

24 Monate
(Jun. 2016 – Jun. 2018)

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Beratung und Inspiration
Workshops und Fortbildungen

Partner

MUTIK gGmbH
Stiftung Mercator GmbH

Entstehungskontext

Kunst in der Schule heißt nicht nur malen

Das Projekt »Kunstlabore« der MUTIK gGmbH hat sich zum Ziel gesetzt, qualitätsvolle künstlerische Angebote an Schulen zu fördern – in den Kunstsparten Bildende Kunst, Theater, Literatur, Tanz und Musik. Über einen Zeitraum von drei Jahren wurden erfahrene Akteur*innen aus dem Bereich »kulturelle Bildung« dabei unterstützt, ihre kulturelle Bildungspraxis weiterzuentwickeln und zu reflektieren, wie diese in einer Weise aufbereitet werden kann, dass interessierte Lehrkräfte inspiriert werden, entsprechende Projekte umzusetzen, und hierfür methodische Unterstützung finden. Die Ergebnisse werden ab März 2019 auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stehen.

Die Herausforderung

Wie können wir die Expertise von Akteur*innen aus dem Bereich »kulturelle Bildung« nutzen, um qualitätsvolle künstlerische Angebote an Schulen umzusetzen?

Unsere Umsetzung

Gestaltungsfelder für kulturelle Bildung öffnen

Wir haben diesen Prozess über den gesamten Zeitraum konzeptuell und methodisch begleitet und mehrere Workshops mit den Beteiligten durchgeführt. Hierbei ging es darum, die Herausforderungen von kultureller Bildungsarbeit an Schulen zu definieren, ein Verständnis für die unterschiedlichen Rollen und Anforderungen zu gewinnen sowie die Vielfalt an vorhandener Expertise in geeignete Formate und Materialien zu übersetzen. Unser gemeinsamer Anspruch war es, die Perspektive einer neuen Lernkultur mit dem kreativen Potenzial der künstlerischen Praxis zu verschmelzen und damit Gestaltungsfelder für kulturelle Bildung zu öffnen.

»Ich bin völlig fasziniert, wie wir es geschafft haben, Struktur in unser kreatives Chaos zu bringen und zu Ergebnissen zu kommen, die uns selbst überrascht haben.«

teilnehmender Künstler/tanzzeit

Zukunftsforschung in der Schule

By | Innovative Lernmaterialien | No Comments

Zukunftsforschung in der Schule

Wie wollen und werden wir in Zukunft leben?

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Fünf »Zukunftsboxen« zu den Themen »Die Zukunft der Arbeit | der Städte | der Gesundheit | der Energie | der Ernährung« ermöglichen Schüler*innen der Klassenstufen 7–10 die Begegnung mit Herausforderungen der Zukunft und stellen methodische Werkzeuge zur Verfügung, um sich mit diesen aktiv auseinanderzusetzen. Die Materialien wurden in Kooperation mit den Zukunftsforschern des Futurium entwickelt.

Projektlink

Zeitrahmen

17 Monate
(Mai 2017 – Okt. 2018)

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Futurium gGmbH

Entstehungskontext

Verantwortlich die Zukunft mitgestalten

Noch nie hat sich die Welt so schnell verändert wie heute. Manches was gestern noch als Science-Fiction galt, ist heute bereits Wirklichkeit. Neue Technologien, Genom-Editierung oder Robotik halten Einzug in unseren Alltag. Gleichzeitig sind wir mit den Folgen der Industrialisierung konfrontiert. Klimawandel, das Verschwinden von Lebensräumen sowie das Artensterben bedrohen die Grundlagen unserer Existenz. Alle diese Veränderungen schaffen Unsicherheit. Jugendliche stellen sich berechtigterweise die Frage: Wie werde und wie will ich in Zukunft leben? Schule hat den Auftrag, Kindern und Jugendliche auf ihr zukünftiges Leben vorbereiten. Daher ist der Umgang mit der Zukunft wichtig. Die Zukunftsboxen bieten hierfür Materialien und Konzepte.

Die Herausforderung

Wie können wir Schüler*innen inspirieren und befähigen, sich kreativ und aktionsorientiert mit komplexen Zukunftsthemen auseinanderzusetzen und eigene Antworten auf die großen Zukunftsfragen der Menschheit zu finden?

Unsere Umsetzung

Unser Materialkoffer für Zukunftsforscher*innen

Die »Zukunftsboxen« greifen Inhalte der Ausstellung des Futuriums auf, das 2019 eröffnet wird. Innovative Methoden aus Zukunftsforschung und Design Thinking sind Bestandteile der Materialien und der dazugehörigen Workshopkonzepte. Eine Zukunftsbox besteht aus unterschiedlichen Kartensets, die Informationen und Arbeitsmaterialien beinhalten sowie verschiedene Anleitungen zur Anwendung von Zukunftsmethoden. Für Lehrkräfte wurde ein Leitfaden für den Einsatz der Zukunftsboxen erstellt. Hier finden diese alle notwendigen Informationen und Hilfestellungen, um verschiedene Lernformate umzusetzen. Diese sind sowohl für Einheiten von 90 Minuten als auch für Projekttage ausgearbeitet. Alle Materialien sind Open Educational Resources und können über das Futurium bezogen werden.

Digital Literacy Lab

By | Innovative Lernmaterialien | No Comments

Digital Literacy Lab

Mit neuen Technologien die Welt gestalten

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Das Digital Literacy Lab entwickelt innovative Lerneinheiten, die Lehrkräften Inspiration und Hilfestellungen bieten, um Nachhaltigkeitsthemen und digitale Werkzeuge im Unterricht zu verankern. Sie kombinieren den Einsatz digitaler Werkzeuge mit Nachhaltigkeitsthemen. Video-Tutorials und Downloadmaterial ermöglichen es diese unkompliziert umzusetzen. Die Materialien sind als Open Educational Resources kostenfrei verfügbar. Unterstützt wird das projekt durch den »Sonderpreis Digitale Bildung« der Google Impact Challenge.

Projektlink

Zeitrahmen

2 Jahre
Aug. 2018 – Sep. 2020

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Workshops und Fortbildungen

Partner

JUNGE TÜFTLER
TüftelAkademie
Google Impact Challenge

Entstehungskontext

Mehr als Selfie-Time und digitaler Konsum

In einer Welt, die durch digitale Medien und computerbasierte Systeme bestimmt wird, kommt auch Schule nicht umhin, sich damit auseinanderzusetzen – schließlich werden diese die Zukunft der Schüler*innen von heute maßgeblich prägen. Wir engagieren uns dafür, dass Schüler*innen nicht nur Konsument*innen digitaler Technologien sind. Wichtig ist uns, dass sie diese verstehen und kritisch hinterfragen können sowie ein Bewusstsein dafür bekommen, wie sie diese nutzen können, um die Welt nachhaltiger zu gestalten. Unsere Lernformate eröffnen die Möglichkeit, Antworten auf eigenen Fragen zu finden und den Herausforderungen mit Lösungsvorschlägen zu begegnen.

Die Herausforderung

Wie können wir dafür sorgen, dass Jugendliche digitale Werkzeuge verstehen und anwenden können, um die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts mitzugestalten?

Unsere Umsetzung

Roboter treffen auf Nachhaltigkeitsthemen

Das Digital Literacy Lab (DLL) ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Education Innovation Lab, dem gemeinnützigen Unternehmen JUNGE TÜFTLER und der TüftelAkademie. Die drei Organisationen bringen ihre Expertise zu innovativen Lernumgebungen, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Tüfteltechnologien ein. Schüler*innen werden im Rahmen des DLL mit Programmierumgebungen, Mikrocontrollern, Robotern oder Virtual-Reality-Anwendungen vertraut gemacht und gestalten mit diesen eigene Lösungen im Rahmen der globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs). Die Konzepte hierfür werden gemeinsam mit sechs ausgewählten Schulen entwickelt und getestet. Ziel ist es, die Ergebnisse für alle interessierten Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen. Die entwickelten Lernformate werden in Form von Video-Tutorials und Anleitungen auf der Website der TüftelAkademie veröffentlicht.

»Ich wusste gar nicht, dass so was möglich ist. Das klingt wie eine entfernte Zukunft. Total cool! Und man würde im Projekt dann echt kennenlernen, wie das geht?«

Kommentar zur Technologie CoSpaces

Reine Ausleihstationen ade in der ZLB!

By | Individuelle Projektbegleitung | No Comments

Reine Ausleihstationen ade in der ZLB!

Bibliotheken neu denken

Individuelle Projektbegleitung

Auf
einen
Blick

In mehreren Design Sprints entstand, basierend auf den Ergebnissen einer Nutzer*innen-Recherche, ein Katalog vielfältigster Ideen – vom Moonshot bis zum Quick Win. Zunächst wurden speziell für Berliner Verwaltungen innovative Services entwickelt und in Prototypen übersetzt. Daran knüpfte ein Ko-Kreations-Workshop auf der Next Library Conference 2016 an, der die Neugestaltung von Bibliotheken für das 21. Jahrhundert beleuchtete.

Zeitrahmen

10 Monate
Sep. 2017 – Jun. 2018

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Workshops und Fortbildungen

Partner

Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Politics for Tomorrow

Entstehungskontext

Bücheraufbewahrungsorte haben ausgedient

Bibliotheken sind aufgrund der Digitalisierung heute nicht mehr der Allwissensspeicher einer Stadt. Die Zahl der Ausleihungen von gedruckten Büchern geht deutlich zurück und der verstaubte Charme der Büchertempel spricht immer weniger Besucher*innen an. Höchste Zeit also, die Rolle der Bibliothek als Akteurin für die Stadtgesellschaft neu zu denken! Für diesen Transformationsprozess hat die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) unsere Unterstützung gesucht. Ziel war es, Mitarbeiter*innen mit nutzerzentrierten Designmethoden vertraut zu machen und gemeinsam sowohl das Produktportfolio speziell für Kooperationen mit Berliner Verwaltungen zu erweitern als auch die Bibliothek als idealen Lern- und Begegnungsort des 21. Jahrhunderts zu denken.

Die Herausforderung

Wie kann die Zentral- und Landesbibliothek Berlin ihr Produktportfolio nutzer*innenzentriert erweitern und die Rolle von Bibliotheken als Akteurinnen in der Stadtgesellschaft neu definieren?

Unsere Umsetzung

Kreativität durch Diversität freisetzen

Wir haben die Erweiterung des ZLB-Produktportfolios sowohl mit umfangreichen Design-Thinking-Sprint-Formaten als auch mit einem Fast-Forward-Workshop auf der Next Library Conference Berlin 2018 unterstützt. In einem zweitägigen Bootcamp haben die Teilnehmer*innen der ZLB zunächst praktische Methoden und Prozesse kennengelernt, um eine kreative Lernumgebung zu entwickeln. In nachfolgenden Design Sprints haben Mitarbeiter*innen der Bibliothek mit unseren Innovationsstrateg*innen in interdisziplinären Teams zusammengearbeitet.

Gemeinsam wurden nach ausführlicher Nutzer*innen-Recherche kokreativ Ideen entwickelt und unmittelbar in Prototypen übersetzt. Dabei hat besonders die Vielfalt der Expertisen der Teilnehmer*innen eine innovative Ideenentwicklung aktiviert. Ziel war zunächst, speziell den Bibliotheksservice für Berliner Verwaltungen zu optimieren sowie neue Kooperationsfelder auszuloten.
Dieses Aktionsgebiet wurde auf der Next Library Conference aufgegriffen und um ein Redesign des Bürger*innen-Service erweitert, der ebenfalls die digitale Teilhabe für Nutzer*innen umfassen sollte. Wir haben dabei den Workshop mit 12 Teilnehmer*innen aus 5 Nationen konzeptioniert und facilitiert.

Pilotprojekt digitales Lernbüro

By | Individuelle Projektbegleitung | No Comments

Pilotprojekt digitales Lernbüro

Individualisiertes Lernen mit digitalen Werkzeugen unterstützen

Individuelle Projektbegleitung

Auf
einen
Blick

Das Forschungsprojekt digitales Lernbüro wurde nach der Methode der Design basierten Forschung umgesetzt. Es beschäftigte sich mit der Frage, inwieweit individualisierten Lernarrangements durch digitale Tools verbessert werden können.

Projektlink

Zeitrahmen

seit Juni 2016

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Workshops und Fortbildungen

Partner

Montag Stiftung für Jugend und Gesellschaft
Evangelische Schule Berlin Zentrum

Entstehungskontext

Digitale Werkzeuge für individualisierte Lernarrangements

Digitale Werkzeuge ermöglichen ganz neue Formen der Differenzierung. Zudem erlauben Sie die Erstellung interaktiver Lernmaterialien. Der direkte Zugang zum Internet erlaubt es differenzierte Rechercheaufträge zu integrieren und vielfältige Materialien einzubinden. Verschiedene Apps ermöglichen Lernenden unterschiedliche Lernprodukte zu erstellen. Unser Ziel war es herauszubekommen, inwieweit diese Möglichkeiten schon von Schulen genutzt werden bzw vor welchen Herausforderungen diese stehen. Das Projekt wurde in Kooperation mit der Montag Stiftung für Jugend und Gesellschaft durchgeführt.

Die Herausforderung

Wie können digitale Hilfsmittel dazu beitragen, individualisierte Lernumgebungen, wie Lernbüros oder Lernateliers umzusetzen?

Unsere Umsetzung

Projektphasen

1.
Im Ersten Schritt, haben wir an der evangelischen Schule Berlin Zentrum erste Online-Materialien fürs Lernbüro erstellt, getestet und ausgewertet. Die hierbei gewonnen Erkenntnisse wurden in einem Forschungsbericht differenziert aufbereitet.

2.
Die Ergebnisse wurden im Februar 2017 in einem Think Tank vorgestellt und mit verschiedenen Teilnehmern diskutiert. Diese waren SchülerInnen und Lehrkräfte der ESBZ sowie ExpertInnen aus den Bereichen Wissenschaft, Pädagogik, Schulpraxis und digitale Technologien.

3.
Im nächsten Schritt wurden verschiedene Schulen deutschlandweit befragt, welche Herausforderungen Sie bei der Umsetzung mit individualisierten Lernarrangements haben. Hierbei wurde unter anderem deutlich, dass digitale Unterstützungstools insbesondere bei der Erstellung von differenzierten Lernmaterialien interessant sind, da diese Lehrkräfte entlasten und vielfältige Möglichkeiten der Materialerstellung bieten. Das Education Innovation Lab hat sich hat hierfür ein prototypisches Werkzeuge entwickelt, dass momentan mit einigen ausgewählten Schulen getestet wird.

Der Global Goals Changemaker Jam

By | Inspirierende Fortbildung | No Comments

Der Global Goals Changemaker Jam

Schüler*innen aus der ganzen Welt entwickeln Ideen zu den Herausforderungen unserer Zeit

Inspirierende Fortbildung

Auf
einen
Blick

Der Global Goals Changemaker Jam ist ein Workshop-Format, das Jugendlichen ermöglicht, globale Fragestellungen zu den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu bearbeiten, und sie dabei unterstützt, neue Ideen für eine mögliche Zukunft zu entwickeln. Die Basis hierfür bietet ein Prozess mit Methoden aus dem Design, der Innovationsentwicklung und der Zukunftsforschung.

Zeitrahmen

3 Tage
Mai 2016

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Workshops und Fortbildungen

Entstehungskontext

Transformation unserer Welt: Die Agenda 2030

Am 1. Januar 2016 definierten die Vereinten Nationen siebzehn Ziele für nachhaltige Entwicklung, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen. Diese sogenannten »Global Goals« dienen allen Staaten als politische Zielsetzung, unsere ökonomische, soziale sowie ökologische Transformation der Welt nachhaltig zu gestalten. Das beinhaltet u. a. die globale Beendigung von Armut und Hunger, die Gleichstellung aller Geschlechter, den Zugang zu Bildung für alle, eine nachhaltige Konsum- und Produktionsweise sowie den inklusiven und sicheren Aufbau von Städten und Siedlungen.

Um diesen überwältigenden Herausforderungen zu begegnen, wird den Kindern und Jugendlichen das Pauken von reproduzierbarem Wissen nicht mehr viel helfen. Wir müssen vielmehr die Schüler*innen zu kritischem Querdenken animieren, sie zu Erfinder*innen neuer Ideen machen, ihnen den Mut und das Handwerkszeug geben, als Macher*innen und Umsetzer*innen Hindernisse zu überwinden und Pläne in die Tat umzusetzen – im Team und gemeinsam die Stärken eines jeden gebündelt. Es gilt bei den Schüler*innen das Bewusstsein zu schärfen, dass die Gegenwart, die wir heute gestalten, ihre eigene Zukunft ist, die sie maßgeblich mitprägen können und sollen. Den Anstoß dafür sollte unser Changemaker Jam im Rahmen der »Global Goals Curriculum Konferenz« im Mai 2016 an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum geben.

Die Herausforderung

Wie können wir Lehrpersonen inspirieren, motivieren und befähigen Lernumgebungen mit digitalen Werkzeugen und neuen Technologien zu gestalten? Vielleicht noch ein zwei andere Sätze, was die Herausforderung noch mit sich gebracht hat.

Unsere Umsetzung

Die größten Herausforderungen unserer Zeit in konkrete Lösungen übersetzen

»Welchen Beitrag kann Mode zu einer nachhaltigen und fairen Welt leisten?« und »Wie können wir Neuankömmlingen einen einfacheren Einstieg in unsere Gesellschaft ermöglichen und kulturellen Austausch fördern?« – dies sind konkrete Beispiele der Herausforderungen, an denen die internationalen Schüler*innen-Teams während des zweitägigen Changemaker-Jam-Workshops gearbeitet haben.

Die Teams aktivierten zunächst vorhandenes Wissen zu ihrer jeweiligen Challenge und tauschten sich über die verschiedenen Perspektiven aus. Ausgestattet mit Polaroidkameras und Notizblöcken führten die Jugendlichen anschließend Interviews mit Expert*innen und Betroffenen, um neue Impulse von außen zu bekommen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen und Informationen entwickelten sie Ideen für mögliche Zukünfte und übersetzten diese in Prototypen. Auf einer angemessenen Bühne präsentierten die Teams ihre Ideen zur Lösung der Herausforderungen vor großem Publikum allen Konferenzteilnehmer*innen.

Neben der Konzeption und Durchführung des Workshops haben wir ergänzende Bildungsmaterialien entwickelt. Zu jeder der vier Herausforderungen gibt es Karten mit Visionen, Schwierigkeiten, Trends und Forscherfragen. Weiterhin helfen Persona-Karten, die Bedürfnisse und Charaktereigenschaften betroffener Menschen nahbarer zu illustrieren.

»»Während unserer Diskussion haben wir von unserem Schulsystem in Deutschland erzählt, und auf einmal hat eine Teilnehmerin aus Indien erzählt, dass es bei ihr in der Schule komplett anders abläuft. Das fand ich total spannend.«

Eva-Maria, Teilnehmerin

Inspiration Game

By | Inspirierende Fortbildung | No Comments

Inspiration Game

Innovative Lernformate für
eine neue Lernkultur

Inspirierende Fortbildung

Auf
einen
Blick

Das »Inspiration Game« ist ein Spiel für Schulentwicklungsprozesse. Es bietet Inspiration durch die Beschreibung innovativer Lernformate und gleichzeitig eine methodische Struktur, um diese für den individuellen Schulentwicklungsprozess kreativ zu nutzen. Ziel ist es, Schulteams bei der Entwicklung neuer Lernformate zu begleiten.

Zeitrahmen

9 Monate
(Mär. 2018 – Nov. 2018)

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Hans-Sauer Stiftung

Entstehungskontext

Werkzeuge für kollaborative und partizipative Schulentwicklung

Auf ihrem Weg ins 21. Jahrhundert befinden sich Schulen in einem umfangreichen Wandlungsprozess. Dies geht einher mit der Umsetzung von neuen Lern- und Lehr-Ansätzen sowie mit der Entwicklung einer neuen Lernkultur. Vielen Akteur*innen fehlt es jedoch an Inspirationen und Beispielen, wie zukünftiges Lernen aussehen kann. Die Initiative »Schule macht sich…« der Hans Sauer Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Schulen bei diesem Wandlungsprozess zu unterstützen, indem sie Werkzeuge für kollaborative und partizipative Schulentwicklung zur Verfügung stellt. Wir haben mit dem »Inspiration Game« eines dieser Werkzeuge entwickelt und umgesetzt.

Die Herausforderung

Wie können wir Schulen dabei unterstützen, eine zukunftsfähige Lernkultur zu entwickeln?

Unsere Umsetzung

Potenziale entdecken und umsetzen

Das »Inspiration Game« besteht aus unterschiedlichen Spielkarten – Inspirations- und Prozesskarten –, mit deren Hilfe Teams aus Lehrkräften ihren Schulentwicklungsprozess kreativ gestalten können. Die Inspirationskarten stellen Beispiele von innovativen Lernformaten vor und geben Einblicke, welche Voraussetzungen diese benötigen und wie sie konkret umgesetzt werden können. Die Prozesskarten bieten einen strukturierten Ablauf, der die Teams dabei unterstützt, die Potenziale der gewonnenen Inspirationen für ihre jeweiligen Kontexte auszuloten. Das »Inspiration Game« kann in zwei Varianten gespielt werden: eine Kurzvariante für Spieler*innen, die wenig Zeit zur Verfügung haben, und eine lange Variante, die sich für die Gestaltung von umfangreichen Schulentwicklungsprozessen eignet.

Mutige Musterbrüche

By | Inspirierende Fortbildung | No Comments

Mutige Musterbrüche

Lern- und Innovationskulturen in Organisationen fördern

Inspirierende Fortbildung

Auf
einen
Blick

Wir haben eine kollaborative Toolbox für Corporate Learning Professionals zur Etablierung von Lern- und Innovationskulturen in Organisationen entwickelt. Darin geben wir Einblick in die Gestaltungschancen der Arbeitswelt durch neue Spielfelder des Lernens. Neben dem Online-Wiki finden die dazugehörigen analogen Materialien Anwendung in Innovationsstrategie-Workshops.

Projektlink

Zeitrahmen

3 Monate
(Sep. 2017 – Dez. 2017)

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung
Workshops und Fortbildungen

Entstehungskontext

Der Welle der
Erneuerung begegnen

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir die Industriegesellschaft – die Arbeitswelt der Routine – verlassen und uns unaufhaltsam in eine Wissensgesellschaft transformieren. Gleichwohl treten die Digitalisierung sowie die Globalisierung eine Welle der Erneuerung los, woraus ein gewisser Innovationsdruck entsteht. Diesem Druck können Unternehmen nur mit einer zeitgemäßen Firmenkultur begegnen, wodurch diese zum neuen Erfolgsfaktor wird. Besonders bei den Young Talents ist zu beobachten, dass extrinsische Faktoren die Motivation und Kreativität in der Arbeit nicht nachhaltig fördern. Sinnhaftigkeit, lebenslanges Lernen und Eigenverantwortung hingegen prägen u. a. ein attraktives Arbeitsumfeld. Für diesen Transformationsprozess wollen wir mit unserer Toolbox Unternehmen inspirieren und selbst ermächtigen, ein Umfeld zu schaffen, in dem sämtliche geistigen und kreativen Ressourcen der Mitarbeiter*innen genutzt werden, um eine Lern- und Innovationskultur aufzubauen. Das dazugehörige Fortbildungsformat wurde bereits mit der TRUMPF GmbH in einem Pilotprojekt durchgeführt.

Die Herausforderung

Wie können wir Unternehmen befähigen, transformative Lernerfahrungen individuell zu entwickeln?

Unsere Umsetzung

Wissen vernetzen –
Erfahrungen schaffen

Wir haben ein kollaboratives »Agiles-Lernen-Wiki« erstellt und dieses um eine Toolbox mit Workshop-Materialien sowie einer umfangreichen Sammlung von Wissenslandkarten erweitert. Die Karten beschreiben Phänomene, Best-Practice-Beispiele und Formate. Sie sollen Unternehmen als Inspiration dienen, die eigene Unternehmenskultur zu überdenken und neue Umfelder für Lernerfahrungen zu entwickeln.
Basierend auf den Inhalten der Website und der Toolbox haben wir ein an Design Thinking angelehntes Fortbildungsformat konzipiert, um den Transformationsprozess in Unternehmen anzuregen und strukturiert zu begleiten. Dieser Workshop richtet sich an Personalabteilungen, Learning Professionals und Gestalter*innen von Lernumgebungen, die innovative Ansätze für das Lernen konzipieren. Grundlage hierfür sind Prinzipien des selbstorganisierten und sozialen Lernens.

Werkzeugkiste Lernbüro

By | Innovative Lernmaterialien | No Comments

Werkzeugkiste
Lernbüro

Individualisierte Lernarrangements umsetzen

Innovative Lernmaterialien

Auf
einen
Blick

Die Umsetzung individualisierter Lernarrangements erfordert spezifische Voraussetzungen auf verschiedenen Ebenen. Neben der Erstellung von Materialien, die Schüler*innen die selbstständige Erarbeitung von Inhalten ermöglichen (siehe Lernbausteine), gilt es auch entsprechende Organisationsstrukturen, die räumliche Gestaltung, Navigationshilfen sowie ein neues Rollenverständnis der Lehrkräfte mitzudenken. Unsere »Werkzeugkiste Lernbüro« versammelt hierzu Information und Hilfestellungen auf Basis der Erfahrungen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ).

Projektlink

Zeitrahmen

3 Monate

Kompetenzen

Konzeption und inhaltliche Entwicklung
Design und technische Umsetzung

Partner

Evangelische Schule Berlin Zentrum
Schule im Aufbruch

Entstehungskontext

Vom lehrerzentrierten Unterricht zur lernerzentrierten Lernumgebung

Immer mehr Schulen wollen individualisierte Lernumgebungen umsetzen, da sie mit zunehmend heterogenen Lerngruppen arbeiten müssen. Individualisierte Lernsettings umzusetzen bedeutet jedoch eine grundlegende Umgestaltung vom tradierten lehrerzentrierten Unterricht zu einer lernerzentrierten Lernumgebung. Dies ist mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Viele Schulen suchen nach Inspiration und Best Practice. Da die ESBZ bereits seit vielen Jahren Lernbüros umsetzt, gibt es großes Interesse an ihren Erfahrungen. Um Interessierten den Einstieg zu erleichtern, haben wir das Wissen von erfahrenen Lernbüro-Lehrer*innen der ESBZ zusammengetragen und in einem Kartenset in Form von Information und Hilfestellungen aufbereitet.

Die Herausforderung

Wie können wir Schulen und Lehrkräfte dabei unterstützen, bestmögliche Informationen und Hilfestellungen zur Umsetzung von Lernbüros zu bekommen?

Unsere Umsetzung

Erfahrungen und Empfehlungen aus der Praxis

Lernbüros zu etablieren ist eine komplexe Aufgabe. Auf vielfältigen Ebenen müssen Arbeitsvoraussetzungen geschaffen werden. Neben den Lernmaterialien müssen die räumliche Gestaltung sowie Regeln im Lernbüro definiert werden. Die Begleitung der individuellen Lernprozesse durch die Lehrkräfte bedarf einer spezifischen Struktur, wie z. B. eines Tutor*innen-Systems. Navigationshilfen wie Logbücher oder regelmäßige Gespräche zur persönlichen Zielsetzung helfen bei der Strukturierung der individuellen Lernprozesse. Unsere »Werkzeugkiste Lernbüro« versammelt in einem Kartenset alle Aspekte der Umsetzung und bietet einen Gesamtüberblick auf Basis der gewonnenen Erfahrungen an der ESBZ. Somit können interessierte Lehrkräfte einen schnellen Überblick gewinnen, sich inspirieren lassen und in die Umsetzung einsteigen.